»Osterbräuche in Europa – Frankreich«
Zu Ostern gibt es die unterschiedlichsten Bräuche, je nachdem wo in Europa oder der Welt man sich gerade befindet. In unserer Reihe „Osterbräuche in Europa“ möchten wir Ihnen heute ein paar französische Bräuche zu Ostern vorstellen.
Die Glocken (der Kirchen verstummen in Frankreich von Gründonnerstag bis Karsamstag vollständig, um Jesus Tod zu betrauern. Am Ost ersonntag dann läuten die Glocken als Symbol der Freude über die (Wieder-) Auferstehung Christi wieder. Sobald die Glocken am Ostersonntag erklingen und die Franzosen dieses Läuten hören, umarmen sie sich und küssen sich.
Erzählt wird sich in Frankreich, dass das Glockenläuten bis nach Rom geht und dort den Papst besucht. Kommt das Glockenläuten dann von dort zurück, bringt es die Ostereier mit. Die Ostereier werden dann von den Kindern in die Luft geworfen, wobei das erste welches zu Boden geht verliert.
In einigen Regionen und Gegenden von Frankreich halten die Kinder an Ostern auch Ausschau nach einer mit Eiern gefüllten Kutsche, die von vier weißen Pferden gezogen wird.


